SPD fordert einen Drogenkonsumraum auf dem Stuttgarter Platz! Jetzt!

14.05.2018 | Seit 2011 macht sich die SPD für einen Drogenkonsumraum stark, um die Anwohner*innen an der U7 zu schützen, Suchtkranke gesundheitlich zu betreuen und um Hilfsangebote durch intensive Sozialarbeit zu ermöglichen.

In unserem Innenstadtbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist durch die günstige Verkehrsanbindung der Drogenkonsum stärker vorhanden, als in den Berliner Randbezirken.
Diesem Umstand muss Rechnung getragen und angemessene Maßnahmen eingeleitet werden, ohne dadurch eine Verdrängung an andere Stadtorte auszulösen. Dazu zählt  die Einrichtung eines Drogenkonsumraums.

Die Erfahrungen mit den Räumen in Mitte und Kreuzberg haben gezeigt, dass dort drogensüchtige Menschen besser betreut werden können. Diese dringend notwendigen Hilfsangebote ermöglichen es zum Beispiel, den Teufelskreis der Sucht zu durchbrechen oder wenigsten mit der Sucht einigermaßen zurecht zu kommen.

Nicht zuletzt werden durch Einrichtungen wie dem Drogenkonsumraum die Anwohnerinnen und Anwohner geschützt: Drogen können hier unter hygienischen Bedingungen und zudem nicht in der Öffentlichkeit genommen und die Spritzen anschließend fachgerecht entsorgt werden. Denn: Spritzen haben insbesondere in Parks und auf Spielplätzen nichts zu suchen!

„Die Finanzmittel für einen Drogenkonsumraum sind vom Berliner Senat bereitgestellt und sollten nun endlich Anwendung finden“, so Norbert Wittke, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Arbeit der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf.

Die SPD-Fraktion fordert aus diesem Grund das Bezirksamt und den zuständigen Bezirksstadtrat zu einem unverzüglichen Handeln auf.