Bezahlbares Wohnen als Grundlage eines lebenswerten Bezirks

Wohnhaus mit Balkonen
© George Becker

Ein lebenswerter Bezirk braucht mehr als gute Schulen, Kultur und sichere öffentliche Räume. Vor allem braucht er bezahlbaren Wohnraum. Nur wenn Menschen in ihrem Kiez bleiben können, entstehen stabile Nachbarschaften und sozialer Zusammenhalt. Für Charlottenburg-Wilmersdorf ist das eine zentrale Aufgabe.

Der Druck auf dem Wohnungsmarkt wächst seit Jahren. Familien, Studierende und ältere Menschen sorgen sich wegen steigender Mieten. Deshalb setzen wir auf eine Wohnungspolitik, die den Kiez schützt und Perspektiven schafft.

Zentrale Punkte sind die dauerhafte Sicherung bezahlbarer Wohnungen, die Stärkung kommunaler und genossenschaftlicher Träger über eine neue Wohngemeinnützigkeit sowie die konsequente Nutzung des Vorkaufsrechts, um Häuser vor spekulativen Investoren zu schützen. 

Modernisierungen müssen sozialverträglich gestaltet werden, damit sie nicht zur Kostenfalle werden.
Charlottenburg-Wilmersdorf braucht zudem eine aktive Bodenpolitik, einen konsequenten Schutz vor überhöhten Mieten, eine verschärfte Mietpreisbremse, Reformen beim Mietspiegel und klare Regeln für möblierte Wohnungen.

Mietwucher muss verfolgt und Eigenbedarfskündigungen dürfen nicht zur Verdrängung führen.

Neuer Wohnraum muss von Anfang an mit der Umgebung gedacht werden: mit sozialer Infrastruktur wie Kitas, kurzen Wegen und einer schnellen Integration ins ÖPNV-Netz.

Ein lebenswerter Bezirk entsteht dort, wo Wohnen wieder Sicherheit gibt. Die SPD steht dafür, Wohnraum zu schützen, Neubau gemeinwohlorientiert zu fördern und Menschen vor Verdrängung zu bewahren.

von Nico Kaufmann

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