Sekundarschulen im Bezirk - Eine Verbesserung der Chancengleichheit?
06.06.2010: Artikel der SPD-Fraktion für die gazette
Die neue Schulreform ermöglicht allen SchülerInnen die bestmögliche Entfaltung, ganz gleich aus welchem Elternhaus sie kommen. Es wird keine Restschule, wie die Hauptschule, mehr geben. Die SchülerInnen werden gemeinsam und ganztags bis zur 10. Klasse unterrichtet. Die Gruppenarbeit fördert den Zusammenhalt und schafft Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Praktika in den Betrieben ermöglichen für viele die ersten beruflichen Erfahrungen. Das Ziel ist möglichst alle zum mittleren Schulabschluss zu führen, damit sie selbstbewusst ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt wahrnehmen können.
Die Sekundarschule steht gleichwertig neben dem Gymnasium, bietet aber die Möglichkeit, das Abitur nach 12 oder 13 Schuljahren abzulegen. Der Vorteil ist, dass das unterschiedliche Lerntempo sowie die unterschiedlichen Interessen dadurch gefördert werden.
Die neue Schulreform bringt für unsere Kinder eine bessere Bildung und mehr Chancengerechtigkeit.
Brigitte Hoffmann
Schulpolitsche Sprecherin

